„Wie wird die Caritas resilienter?“
Mit dieser Frage beschäftigte sich die diesjährige Hochrheinkonferenz, zu der die Caritas Vorarlberg am 10. Juni ins österreichische Feldkirch eingeladen hatte. Die jährlich an wechselnden Orten stattfindende Konferenz bringt Führungskräfte, Fachpersonen und Praktiker*innen aus der Caritas Vorarlberg, der Caritas Schweiz, der Caritas Baden-Württemberg und der Caritas Elsass zusammen. In diesem Jahr ging es darum, konkrete Wege zu mehr organisatorischer Widerstandskraft zu entwickeln.
Im Mittelpunkt standen die zunehmende Dynamik gesellschaftlicher Veränderungen, steigende Belastungen in den Arbeitsfeldern, der anhaltende Fachkräftemangel sowie finanzielle Unsicherheiten. Die Teilnehmenden erwartete ein Mix aus Impulsvorträgen, praxisorientierten Arbeitsphasen und kollegialem Austausch.
Vier Schlüsselansätze wurden dabei vertieft:
- Kreisstrukturen als Organisationsform, die Agilität, Selbstverantwortung und schnelle Entscheidungswege fördert.
- Gesundes Arbeiten nach dem Modell "Haus der Arbeit", das Mitarbeitende stärkt und Belastungen reduziert.
- Strategisches Fundraising, um finanzielle Stabilität und neue Ressourcen zu sichern.
- Integration von Quereinsteigerinnen*, um dem Fachkräftemangel innovativ und inklusiv zu begegnen.
Ziel der Konferenz war es, konkrete Handlungsschritte zu erarbeiten, die Caritas-Organisationen im gesamten deutschsprachigen Raum dabei unterstützen, ihre Zukunftsfähigkeit zu sichern und ihre Angebote für Menschen in Not langfristig zu stärken.
Die Gruppe der Caritas Baden-Württemberg mit Caritasdirektor Walter Schmolly von der Caritas Vorarlberg (mittlere Reihe, 2.von links).
