Jahresbericht 2024/25
Historisch beruhte die soziale Daseinsvorsorge auf einem klaren Anspruchs- und Leistungsmodell – Bürgerinnen und Bürger fordern, der Staat liefert. Diese Forderungslogik gerät zunehmend an ihre Grenzen.
Die Ursachen sind vielfältig: demografischer Wandel, Fachkräftemangel, finanzielle Engpässe in Kommunen, Digitalisierung, Individualisierung sozialer Lebenslagen und eine wachsende Komplexität gesellschaftlicher Problemlagen.
Die Erwartung, dass der Staat als alleiniger Garant der Daseinsvorsorge fungiert, ist nicht mehr realistisch. Es entsteht ein Vakuum, das neue Formen der gemeinsamen Verantwortung und Solidarität erfordert. In dieser Situation gewinnt das Engagement der Caritas neue Bedeutung.
Daseinsvorsorge ist nicht nur eine Frage von Zuständigkeiten, sondern Ausdruck einer solidarischen Kultur des Miteinanders. Wie der Caritasverband für die Erzdiözese Freiburg an dieser Kultur des Miteinanders arbeitet und in seinen Rollen als Interessenvertreter, Netzwerker, Träger, Dienstgeber, Dienstleister und Markenschützer dazu beiträgt, lesen Sie im aktuellen Jahresbericht.
Auf dieser Seite finden Sie gekürzte Auszüge. Den gesamten Jahresbericht können Sie am Ende der Seite downloaden.