Spende

Caritas-Sammlung

Hier und jetzt helfen

Caritas-Sammlung 2018

Die Spenden der Caritas-Sammlung helfen dreierlei: ganz konkret vor Ort, in der Kirchengemeinde: mit anonymer, einzelfallbezogener Direkthilfe an alte und einsame Menschen, an Alleinerziehende, an wohnungslose Menschen.
Die Mittel der Caritas-Sammlung helfen auf der Ebene der örtlichen Caritasverbände, die Projekte initiieren und finanzieren, die anderweitig nicht stattfinden könnten.
Mit den Spenden aus der Caritas-Sammlung finanziert drittens der diözesane Caritasverband besondere Projekte in der ganzen Erzdiözese.

„Hier und jetzt helfen“ heißt das Leitwort der Caritas-Sammlung, und hier und jetzt gehören Glauben und Handeln zusammen: Die Kirchengemeinden engagieren sich gemeinsam mit der Caritas für die Menschen, die in unserer nächsten Umgebung Not leiden. Diözesan-Caritasdirektor Thomas Herkert bringt es auf den Punkt: „Es geht darum, im Geiste Jesu dazu beizutragen, dass Menschen ihre Würde nicht verlieren, weil sie arm sind, schwach, alt, krank, einsam oder klein. So funktioniert das Himmelreich in der Botschaft Jesu. Und das ist Gottesdienst.“

Ob durch Ihre Spende, oder als Sammlerinnen und Sammler: Ihre Hilfe kommt an!

Das vielfältige Engagement der Pfarrgemeinde im ehrenamtlichen Besuchsdienst oder der Nachbarschaftshilfe ergänzt der Caritasverband mit professionellen Angeboten für Hilfsbedürftige. Mit ihren Diensten und Einrichtungen ist die Caritas vor Ort für Menschen da, die auf Hilfe angewiesen sind. Beispiele dafür stellen wir Ihnen hier gerne vor.

Die Caritas-Sammlungen leben von den vielen ehrenamtlich Engagierten! Durch deren Unterstützung kommen die Spendenerträge der Caritas-Sammlung zu nahezu 100 Prozent bei den Bedürftigen an.

Mit diesen Spenden unterstützen wir:

CV Singen: Zweite Hilfe inklusive – gefördert mit 6.000 Euro

Zwei junge Mitarbeiter im KrankenhausPedro Citoler

Wenn Menschen mit Behinderung im Krankenhaus liegen, ist es für sie oft noch belastender, als für Menschen ohne Behinderung. Es kann dort nicht auf ihre individuellen Bedürfnisse eingegangen werden, sie sind allein und nicht selten überfordert. Hier hilft die Zweite Hilfe! Nach der ersten Hilfe ist die zweite Hilfe inklusive: ein ehrenamtlicher Besuchs- und Begleitdienst von Menschen mit und ohne geistige/körperliche Behinderung. Die Ehrenamtlichen mit und ohne Behinderung besuchen Patienten in den Kliniken des Gesundheitsverbundes des Landkreises Konstanz. Diese neue, inklusive zuverlässige Betreuung und Begleitung im Krankenhaus für Menschen mit Behinderung wurde aus Sammlungsmitteln ermöglicht.

Lesen Sie mehr zu diesem spannenden Projekt!

CV Sigmaringen: Erziehungsberatung to go… – gefördert mit 7.500 Euro

Frau sitzt mit Kind am Tisch und bearbeitet eine SchulaufgabeDCV / KNA Harald Oppitz

Im ländlichen Raum sind die Wege weit, und für die, die weniger mobil sind – wie Alleinerziehende, Migranten, Jugendliche – manchmal unüberwindbar. Und wenn die Menschen nicht zur Erziehungsberatungsstelle kommen – dann kommt die Erziehungsberatung eben zu den Menschen! Die Sammlungsmittel ermöglichen, dass die „Erziehungsberatung to go..." hochflexibel, mobil und im Zugang niederschwellig mit vier Angeboten zu den Kindern, Jugendlichen und Eltern kommt: z.B. mit dem Modul MOPS für Kinder, in deren Familie ein Elternteil bzw. ein  Angehöriger an Krebs oder einer anderen schweren chronischen Krankheit erkrankt ist. MOPS steht für Mutig, Optimistisch, Positiv und Stark. Mit dem Modul Essstörungen mit dem Namen „Klang meines Körpers"  (einer multimedialen Ausstellung) werden die Themen Essverhalten und Körperlichkeit angesprochen.  

CV Bruchsal: Angebote für junge psychisch kranke Menschen – gefördert mit 5.000 Euro

Mädchen schaut traurig

Gut ein Fünftel aller Heranwachsenden zeigen psychische Auffälligkeiten, wie deutsche und internationale Studien zeigen. Psychische Störungen in Kindheit und Jugend stellen dabei den größten Risikofaktor für eine seelische Erkrankung im Erwachsenenalter dar. 50% der psychischen Störungen beginnen im Alter bis zu 14 Jahren, 75% im Alter bis zu 24 Jahren. Dabei verändert sich das Krankheitsspektrum immer mehr von akuten zu chronischen Erkrankungen – dies äußert sich bspw. in Essstörungen, Suchterkrankungen, Angsterkrankungen, Psychosen, Depressionen oder Störungen des Sozialverhaltens.

Junge Menschen brauchen ganz andere Angebote als ältere psychisch Kranke. Hier baut die Tagesstätte in Bruchsal aus: Mit Sammlungsmitteln wird ein Raum ansprechend gestaltet und verschiedene Workshops und Kurse angeboten , z.B. einen Trommelworkshop mit Cajons, die im Rahmen der Arbeitstherapie selbst gebaut werden; einen Englisch-Kurs (angeboten durch eine Besucherin der Tagestätte – „Peer-Involvement“), sowie ein Tanzseminar (angeboten durch eine Ehrenamtliche).

CV Baden-Baden: Familien-Coach – gefördert mit 15.500 Euro

Zwei Frauen, ein Kind und ein Baby am Küchentisch.

Im Stadtteilzentrum „Briegelacker“ kommen Menschen aus vielen Nationen zusammen. Seit 2015 sind auch viele Frauen und Familien in die Nachbarschaft gezogen. Oft fehlt ihnen jegliche Orientierung und sie haben keinen Anschluss im Sozialraum. Besonders durch den Umzug in eigenen Wohnraum steigt der Unterstützungsbedarf gerade bei den Themen „Kinder und Familie“ stark an. Hier bietet der Familien-Coach, ermöglicht durch Sammlungsmittel, ein niedrigschwelliges Angebot: Eine Mitarbeiterin des Stadtteilzentrums Briegelacker ist zusätzliche Ansprechpartnerin speziell für geflüchtete Frauen (mit Kindern). Sie bietet Infos zu frauen- und familienspezifischen Themen (U-Untersuchungen für Kinder, Ernährung, Kinderbetreuung für Kinder im Vorschulalter, Erziehungstipps, kennenlernen von Elterngeld und Kindergeld …) und Angebote wie Spielgruppe für Mütter mit Kleinkindern, Elterncafés, Informationsveranstaltungen, Angebote und Veranstaltungen für Mütter (z. B. Entspannungskurs, Kurse für Erste Hilfe am Kind, …). Die Angebote werden aber auch für interessierte Frauen ohne Fluchthintergrund geöffnet – dies soll Kontakte schaffen und die Chance zur Integration erhöhen.

  • Bestellen Sie rechtzeitig Materialien wie zum Beispiel individuelle Flyer für Ihre Kirchengemeinde oder Sammeldosen mit dem Bestellschein, den Sie mit der jeweils vorherigen Sammlung erhalten.  
  • Drucken Sie Anzeigen in Ihrem Kirchengemeindeblatt. Anzeigen in Farbe und schwarz-weiß finden Sie rechts als Download.  
  • Machen Sie mit Plakaten auf die Sammlung in Ihrer Kirchengemeinde aufmerksam. Wir empfehlen Ihnen vier Wochen vor Sammlungstermin damit zu beginnen.
    Plakate in drei verschiedenen Größen (A4/A3/A2) erhalten Sie mit Ihrer Materialbestellung.
    Zum zusätzlichen Selbstausdrucken finden Sie in der Box auf der rechten Seite eine PDF-Vorlage.

Haben Sie Fragen zum Ablauf der Sammlungen oder benötigen zusätzliche Materialien für Ihre Kirchengemeinde? Rufen Sie uns an oder schreiben Sie uns ein E-Mail - wir helfen Ihnen gerne weiter!

Auch in der Fastenzeit bittet die Caritas um Spenden: Die Fastenopferwoche findet jedes Jahr in der ersten Woche der Fastenzeit statt.  Der diözesane Caritasverband stellt den Kirchengemeinden Material mit den Motiven der Jahreskampagne, wie z.B. Plakate zur Verfügung, mit denen sie auf die Fastenopferwoche aufmerksam machen können.