 Gemeinsame Pressekonferenzen von Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg
Die wirtschaftliche Lage von Diakonie- und Sozialstationen im Land wird zunehmend schwieriger, weil die Krankenkassen sich
seit Jahren einer leistungsgerechten Refinanzierung verschließen. Das haben am Montag (25. März) die vier kirchlichen Wohlfahrtsverbände
von Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg mit gemeinsamen Pressekonferenzen in Karlsruhe und Stuttgart deutlich gemacht.
Immer mehr ambulante Pflegedienste schreiben rote Zahlen, bei Caritas und Diakonie in Baden-Württemberg betrifft das rund
60 Prozent aller Pflegedienste. Im Blick auf die nächste Verhandlungsrunde am 9. April verlangten die kirchlichen Wohlfahrtsverbände
von den Krankenkassen, die Leistungsvergütung in der häuslichen Pflege um mindestens fünf Prozent zu erhöhen. "Wir fordern
eine angemessene und faire Finanzierung für die ambulante Pflege", betonte Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Appel bei der
Pressekonferenz in Karlsruhe (Foto). Ansonsten drohe ein Sterben unter den Pflegestationen. Und das gefährde ein seit 30 Jahren
bewährtes wohnortnahes und flächendeckendes Versorgungsnetz mit hohem Qualitätsniveau.
Audio: Diözesan-Caritasdirektor Bernhard Appel zur Lage der Sozialstationen
Audio: Rupert Niewiadomski, Geschäftsführer der Katholischen Sozialstation Freiburg
Artikel in der Badischen Zeitung
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