Freiburg (cpi). Am Muttertag stehen einmal im Jahr die Mütter im Mittelpunkt. Bei der "Katholischen Arbeitsgemeinschaft Müttergenesung", die sich um die gesundheitlichen Belange der Mütter kümmert, stehen die Mütter allerdings 365 Tagen im Jahr im Mittelpunkt. Deshalb sammeln ehrenamtliche Frauen und Männer in den nächsten beiden Wochen bis zum 15. Mai in der Erzdiözese Freiburg Spenden für das Müttergenesungswerk. Aus dem Erlös werden bedürftige Mütter und Väter unterstützt, denen damit der Weg in eine Kur ermöglicht wird.
Mütter tragen nach wie vor die Hauptverantwortung in Erziehung und Familie, aber auch Väter übernehmen zunehmend stärkere Verantwortung für den häuslichen Alltag. Die Doppelbelastung von Familie und Beruf kann schnell zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen bei Eltern und Kindern führen. Ein Kuraufenthalt kann dazu beitragen, wieder neue Kraft für den Alltag zu schöpfen. Vielfach scheitert dies allerdings am notwendigen Geld bei den Betroffenen.
"Wichtig ist es, Alarmzeichen der Psyche oder des Körpers frühzeitig zu erkennen und ernst zu nehmen", so der Rat von Hildegard Maur, Referentin für Müttergenesung in der Erzdiözese Freiburg. Behandlungsbedürftige Mütter und Väter haben Anspruch auf eine gesetzliche medizinische Vorsorge- oder Rehabilitationsbehandlung in einer der 78 anerkannten Mütter- oder Mutter-Kind-Kliniken des Müttergenesungswerkes. Hier werden mütter- und väterspezifische Angebote vorgehalten, die zu neuer Energie und Alltagsstärkung führen.
Im vergangenen Jahr konnten aus der Erzdiözese Freiburg rund 550 Mütter mit ihren Kindern eine Kurmaßnahme antreten und neue Perspektiven entwickeln. Die Nachhaltigkeit von Mütter-Kind-Kuren wird durch zahlreiche Untersuchungen belegt.
Spendenkonto der Elly-Heuss-Knapp-Stiftung - Deutsches Müttergenesungswerk, c/o KAG Freiburg: IBAN: DE90 6805 0101 0012 2963 76.