Ambulante Pflege

Endlich am Ziel!

Pflege hat Wert_Megafon 2

Nach fünfjährigem Ringen haben die politisch Verantwortlichen endlich das Versprechen eingelöst, für die bessere Bezahlung der Mitarbeitenden ambulanter Pflegedienste gesetzlich zu sorgen. Mit dem Pflegepersonal-Stärkungsgesetz (PpSG) verabschiedet der Deutsche Bundestag Regelungen, die die Krankenkassen zur vollständigen Refinanzierung der Tariflöhne in der häuslichen Krankenpflege verpflichten und für eine auskömmliche Wegstreckenentschädigung der mobilen Dienste sorgt.

Das ist ein wichtiger Meilenstein für die Refinanzierung der häuslichen Krankenpflege - und dafür haben die kirchlichen Sozialstationen in der Erzdiözese Freiburg zusammen mit dem Diözesan-Caritasverband und weiteren Partnern in den letzten fünf Jahren einiges getan: Im Rahmen der Kampagne "Häusliche Pflege hat Wert - Sozialstationen fordern faire Finanzierung von den Krankenkassen" wurden vor Ort über 60.000 Unterschriften gesammelt und an den damaligen Landtagspräsidenten von Baden-Württemberg, Guido Wolf, übergeben . Auch die verschiedenen Autokorsos in Freiburg, der Ortenau und in Mannheim haben die Öffentlichkeit wachgerüttelt. Die Bundestagspetition "Gesundheitsfachberufe - Angemessene Vergütung für Pflegekräfte", die innerhalb von vier Wochen über 60.000 Befürworter fand und von Rupert Niewiadomski, dem Geschäftsführer der katholischen Sozialstation Freiburg, eingereicht und vor dem Petitionsausschuss des Bundestags in Berlin vertreten wurde, forderte diese Gesetzesänderung, die nun endlich erreicht ist.